Öffentliche Fachschulen können schulgeldfrei sein. Beispielsweise erhebt Berlin für seine öffentlichen Fachschulen grundsätzlich kein Schulgeld. Bei privaten oder anders finanzierten Schulen können Gebühren anfallen. „Staatlich anerkannt“ beschreibt nicht, ob der Unterricht kostenlos ist. Frage deshalb nach der Gebührenregelung des konkreten Bildungsgangs.
Für einen fairen Vergleich brauchst du einen vollständigen Kostenplan. Trenne dabei zusätzliche Weiterbildungskosten von deinen ohnehin laufenden Ausgaben.
Diese Posten gehören in deinen Kostenplan| Posten | Was du klären solltest |
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| Schulgeld und Gebühren | Gibt es Unterrichts-, Aufnahme-, Prüfungs- oder Wiederholungsgebühren? Lass dir auch bestätigen, welche davon entfallen. |
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| Lernmittel und Technik | Welche Bücher, Software und Geräte brauchst du? Was stellt die Schule bereit? |
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| Fahrt und Betreuung | Wie viel kosten Anfahrt, gegebenenfalls Unterkunft und zusätzliche Kinderbetreuung? |
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| Lebensunterhalt | Wie finanzierst du Wohnen, Verpflegung und Versicherungen während der gesamten Schulzeit? |
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| Einkommenseinbußen | Wie verändert sich dein verfügbares Einkommen, wenn du deine Arbeitszeit reduzierst oder für Vollzeitunterricht pausierst? |
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Rechne in zwei Schritten: Erst alle zusätzlichen Weiterbildungskosten über die gesamte Dauer addieren. Danach pro Monat laufende Ausgaben und verlässlich verfügbare Einnahmen gegenüberstellen. Zähle entgangenes Einkommen dabei nicht ein zweites Mal als Ausgabe. Förderungen gehören erst dann als feste Einnahme in den Plan, wenn ihre Bewilligung und Auszahlung geklärt sind.
Allgemeine Preisangaben privater Fernlehrgänge sind kein geeigneter Preismaßstab für eine öffentliche Fachschule. Im Kosten- und Förderratgeber findest du weitere Hinweise zur vollständigen Finanzierung.